Anstrengend, überwältigend und erfolgreich

Auf die Frage, warum ich hier kaum Reisebericht schreibe, gibt es eine simple Antwort: „Ich komme nicht dazu!“ Tausend Sachen sind unterwegs zu erledigen: Unterkunft suchen; Moped warten; Klamotten waschen; ums Essen kümmern; Foto- und Videomaterial sichten, bearbeiten und speichern; Facebook und Instagram bedienen; den nächsten Tag planen, Grenzübergänge vorbereiten, Visa, Zoll etc. – ach ja, Motorradfahren hätte ich fast vergessen. In den fünfeinhalb Monaten, die ich unterwegs bin, fuhr ich im Durchschnitt pro Tag 200 km. Auf guten Straßen dauert das drei Stunden, auf schlechten schon mal länger. An einem Tag in Myanmar war ich 13 Stunden unterwegs und habe 450 km auf schlechtem Asphalt, Schotter und Schlamm geschafft.
Nur um Zeit zu sparen, möchte ich auf keinen Fall auf die Begegnungen mit den Menschen und auf ihre Gastfreundschaft verzichten. Die Kommunikation dauert halt etwas länger, weil die gemeinsame Sprache fehlt.
Und dann sind da die vielen Sehenswürdigkeiten, an denen man nur vorbeikommt. Mit schnell mal anhalten und Foto machen ist es dann oft nicht getan. Staunen und Genießen braucht seine Zeit.

Mein Versprechen an Euch
Long story short: Meine Tage sind ausgefüllt. Was fehlt ist die Muße einen Bericht zu schreiben. Bitte nicht falsch verstehen, das soll keine Entschuldigung sein. Vielmehr ist es mein Versprechen, in Ruhe und mit Sorgfalt Berichte nachzureichen. Ihr könnt Euch auf viele schöne Fotos und Videos freuen. Bis heute ist es eine wundervolle Reise.

War der Höhepunkt erreicht?
Als ich vor einigen Wochen in Kathmandu/Nepal ankam, wollte ich schon abbrechen; „Was soll nach den Erlebnissen und Bildern aus dem Iran, Pakistan, Indien und Himalaya noch kommen?“habe ich mich gefragt. Das Foto- und Videomaterial hat damals schon für zwei oder mehr Vorträge ausgereicht. Gut, dass ich weiter gefahren bin. Ihr könnt Euch also auf ganz besondere Vorträge freuen, wenn ich wieder zurück bin.
Solange werde ich Facebook und Instagram nutzen, um aktuelle Fotos und Eindrücke zu teilen. Wer lieber in unregelmäßigen Abständen eine Email mit Fotos bekommen möchte, kann mir das gerne mitteilen (Email-Adresse nicht vergessen).

Der Fellows Ride ist ein Erfolg!
Das Konzept des Fellows Ride geht auf. Depression ist ein globales Thema, das zeigen mir die vielen Gespräche in den unterschiedlichen Ländern. Die primäre Währung bei Depressionshilfe und Suizidprävention ist „Aufmerksamkeit“.
Wer mir hierbei helfen will, braucht einfach nur diese Seite oder die Facebookseite mit seinen Freunden zu teilen.
https://www.facebook.com/Fellowsride

Ich freue mich auch sehr darüber, dass die Stiftung Deutsche Depressionshilfe mich mit Rat und Tag dabei unterstützt.

Wer Geld für die Depressionshilfe spenden möchte, kann das über meine Stiftung tun (es weihnachtet sehr 😉

Konto:
Thomas Lurz und Dieter Schneider Sportstiftung
Stichwort: „Fellows Ride“
Castell Bank Würzburg
DE85 7903 0001 1000 1905 00
(ab 200€ gibt es automatisch eine Spendenbescheinigung)

Als kleines Dankeschön gibt es weiter unten eine kleine Auswahl an Fotos.
Wenn es Euch gefällt was ich hier tue und im wahrsten Sinn des Wortes „erfahre“, freut mich das sehr.

Motorradfahren und Gutes tun

So lautet mein Motto und die Botschaft heißt: „Mit offenem Visier gegen Depression. Vielen Dank für eure Unterstützung!!

Wir sehen uns.
Euer Dieter

 

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