Ein Tag zum Vergessen, den ich niemals vergessen werde

(English below: „A day to forget that I will never forget again“)

Aufregung nach dem Frühstück. Polizisten warten im Schatten an der Ausfahrt unseres Hotels in Zahedan, einer Stadt im Süden vom Iran; dem letzten zivilisierten Ort vor der pakistanischen Grenze. Wir haben die Rechnung bereits bezahlt und den Zimmerschlüssel abgegeben, doch die strenge Dame an der Rezeption will uns die Pässe nicht zurück geben. In gebrochenem Englisch verweist sie auf die Anordnung, dass wir nur in Begleitung einer Eskorte die Stadt verlassen dürfen – zu unserer eigenen Sicherheit. Deshalb also all die Polizisten da draußen. Wouter, der junge Holländer mit dem ich seit Yazd unterwegs bin, ist normalerweise ein immer gut gelaunter und freundlich lächelnder Sonnenschein-Typ. Sein Gesichtsausdruck macht jetzt ernst: Nimm einem Holländer den Pass und er wird zum bösen Krieger. Wir versuchen das Good Guy/Bad Guy Spiel. Diesmal soll ich den Good Guy mimen, was mir schwer fällt. Irgendwie gelingt es mir aber die beiden Pässe in die Hände zu kriegen. Um uns herum wird es laut. Immer mehr Männer kommen hinzu. Wouter und ich sind uns auch ohne große Absprache einig – nichts wie weg hier, sonst kann es kompliziert werden. Es ist doch immer gut, wenn man vor dem Auschecken sein Motorrad fertig gepackt hat … Wouters Honda und meine BMW stehen startklar vor der Tür. Wir sind uns keiner Schuld bewusst, haben unsere Zimmer bezahlt und wollen einfach nur weiter. Gut, dass wir die schnelleren Motorräder haben. Die Polizisten im Schatten der Hotelausfahrt fuchteln mit ihren Händen über dem Kopf in der Luft herum und rufen uns laut Sätze zu, die sicher nicht nett gemeint sind. Wir winken freundlich zurück und geben Gas. 80 Kilometer liegen vor uns bis zur Grenzstation. Es ist noch früh am Tag, dem 28. August 2018, die Temperaturanzeige auf dem Tacho steht aber schon auf 30°C. Was erwartet uns an der legendären Grenze Iran-Pakistan? Aus anderen Reiseberichten wissen wir, dass die ersten acht bis zehn Tage in Pakistan, von der Grenzstadt Taftan bis nach Quetta, der Hauptstadt der Provinz Belutschistan, streng einer Sicherheitseskorte zu folgen ist. Die Strecke läuft nahe an der afghanischen Grenze entlang. Touristen sollen vor Überfällen und Kidnapping geschützt werden. Die Sicherheitslage ist mehr als prekär, das belegen Terror- und Bombenanschläge in der Gegend. Am vorigen Abend haben wir noch viel gelacht über wilde Szenarien, die wir gedanklich durchspielten. Das war so eine Art „Galgenhumor“. Nun sollte es ernst werden. Um die Mittagszeit, wo die Sonne am höchsten steht, nach einer Fahrt durch die trockene und heiße Wüstenlandschaft, erreichen wir die Grenze. Wir wundern uns, wie einfach alles geht. Immigration, Customs, Carnet de Passage, es läuft alles schnell und unkompliziert. Auf pakistanischer Seite empfängt uns ein Agent in Zivil, der uns mit der Grenzabwicklung hilft. Er möchte, dass wir Mitglied in seiner WhatsApp-Gruppe werden, das ist sein einziger Lohn. Dann gibt er uns noch einen Namen mit Telefonnummer von einem vermeintlich einflussreichen Herrn, der uns helfen könne, wenn wir in Schwierigkeiten steckten. Wir bedanken uns sehr herzlich, messen der Adresse des Kontaktmannes jedoch nicht allzu viel Bedeutung bei; schließlich bekommt vermutlich jeder Tourist, der hier einreist, die Adresse…obschon es sicher nicht viele europäische Motorradfahrer sind, die hier über den Landweg einreisen. Immigration und Zoll sind auch auf pakistanischer Seite schnell erledigt. Wir freuen uns schon über die Rekordzeit eines Bordercrossings. Es wird 13.00 Uhr. Ein Polizist bittet uns ihm zu folgen, was wir auch tun. So kommen wir zu einem kleinen einsamen Dorf mit engen Gassen am Straßenrand. Am Ende des Dorfes steht wie eine Festung ein großes Gebäude. Wir fahren durch das große eiserne Tor, es ist die Einfahrt in einen ummauerten Innenhof. Die verrostete Tür fällt hinter uns sofort ins Schloss. Bewaffnete Soldaten bitten uns, die Motorräder abzustellen und führen uns in einen leeren Raum. Hier sollen wir warten. Es tun sich augenblicklich Fragen auf: Wo sind wir? Was hat man hier mit uns vor? Der leere Raum hat ein Fenster zum Hof. Reste von Glas stecken im Rahmen. Das verrostete Fliegengitter hat seine Funktion verloren. Der Raum ist voller Mosquitos. An der hohen Decke dreht sich müde ein uralter Ventilator. Seine Wirkung reicht nicht mehr bis zum Boden. Es ist unglaublich heiß. Nach einer Weile packen wir unsere Isomatten aus und legen uns hin, wir sind zum Warten verdammt. Es ist gut, dass wir zu zweit in dieser Situation sind. Das warme Wasser aus unseren Vorräten erfrischt nicht wirklich. Nach einer Weile kommt ein junger Mann in muslimischem Zivil in den Raum. Er teilt uns mit, dass wir uns zu unserer Sicherheit in einer Polizeistation befinden und schon am nächsten Morgen so gegen 7.00 Uhr eine Eskorte zur Weiterfahrt bekommen – Inschallah (so Gott will). Er versucht einen freundlichen Eindruck zu machen und uns seine Botschaft wie ein Geschenk zu verpacken, was ihm jedoch nicht gelingt. Eine Nacht hier in dem Stall, in der Hitze, ohne Wifi, kein Essen und Trinken. Gibt es hier überhaupt eine Toilette? Der Nachmittag geht irgendwie vorbei. Wir schauen uns um. Auf dem Hof stehen in einer Ecke abgewrackte Autos. In einer anderen Ecke hat man eine Gebets-Ecke improvisiert. Eine Moschee ist an die Wand gemalt. Auf der gegenüberliegenden Seite unseres Zimmers liegen Gefängniszellen, die aber leer sind. Hinter den Autowracks, durch einen dunklen Raum hindurch, gibt es einen Klo. Besser gesagt ein Loch, in einem dreckigen Betonboden, den man am besten nur mit Stiefeln betreten sollte. Auf Nachfrage wird uns mitgeteilt, dass wir diese Station nicht verlassen dürfen geschweige denn können. Inzwischen ist es später Nachmittag und immer noch fast unerträglich heiß. Der Körper hat schon längst auf Notlauf geschaltet. Wir erwarten dösend den Abend, zum Nichtstun verurteilt. Kurz vor Sonnenuntergang geht plötzlich das eiserne Tor auf. Es kommen hunderte von jungen Männern, eskortiert von bewaffneten Soldaten, in den Innenhof. Was geschieht hier? Wir erfahren, dass dies pakistanische Flüchtlinge sind, die man im iranischen Grenzgebiet festgenommen und zurück in ihr Heimatland geschickt hat. Von dort hat man sie hier in unsere Polizeistation gebracht. „Wir werden uns das Klo-Loch in dieser Nacht mit den fast 300 Jungs da draußen teilen müssen“, sage ich zu Wouter. Unsere Geister erwachen aus dem Notlauf und wir beobachten was da draußen passiert. Es scheint, als würden die Männer registriert. Alles läuft nahezu geräuschlos und diszipliniert ab. Das sind keine Verbrecher, das sind junge Männer, die in Pakistan keine Perspektive mehr für sich sehen. „Sie wollen weiter nach Europa“, ergänzt auf Anfrage ein Soldat. Wouter und ich diskutieren über die Situation und wir beschließen etwas zu tun. Ich gehe zum Kommandanten, der rauchend, tief in seinem Stuhl mehr liegt als sitzt. Ich frage ihn, ob wir mit den Gefangenen reden können. Erst winkt er ab. Die sprächen kein Englisch und würden mich eh nicht verstehen. Außerdem seien sie unbelehrbar. Er deutet mit seinem Zeigefinger an seine Schläfe. Nach weiterem Zureden und unter der Bedingung, dass mich ein Soldat begleitet, gibt er sein müdes „Go!.“ Ich gehe raus, stelle mich auf die oberste von zwei Treppenstufen und frage laut rufend in den Hof, ob jemand Englisch spricht. Es meldet sich ein junger Mann, etwa Mitte zwanzig, mit Brille und gepflegter Erscheinung. Er kommt zu mir und ich bitte ihn zu übersetzen. In der gleichen Lautstärke fordere ich alle auf zu mir zukommen. Sie nähern sich neugierig und stellen, knien, setzen oder legen sich in einem großen Halbkreis vor mich hin. Links von mir der Soldat mit seiner AK 47, rechts Wouter und vor mir fast 300 junge festgenommene Flüchtlinge. Ich beginne damit, dass Wouter und ich daher kommen, wo sie hinwollen. Europa. „Nein! -Europa ist kein Paradies für Flüchtlinge. Ich glaube nicht, dass die Chancen für euch in Europa größer sind, als hier in eurer Heimat. Vielleicht sind die Perspektiven für euch hier in Pakistan sogar größer. Es ist eure Heimat, die Heimat eurer Großeltern und Eltern. In Europa werdet ihr als Fremde empfangen. Einige, vielleicht alle, werden abgeschoben. Glaubt mir, ich möchte kein Flüchtling in Europa sein. Überlegt es euch gut, ob ihr das Risiko und die Gefahr noch einmal auf euch nehmen wollt, eure Heimat zu verlassen. Bleibt hier und helft eurer Familie. Sucht nach Chancen, wie ihr eurem Land in Zukunft helfen könnt. Inschallah.“ Das letzte Wort musste nicht mehr übersetzt werden. Fast 300 junge Männer standen mit großen Augen vor mir und riefen, nein sie schrien, Inschallah und stimmten ein Lied ein, das ich natürlich nicht verstand. Aber es war eine eindrucksvoll positive Energie auf dem Innenhof der Polizeistation zu spüren. Viele von ihnen schenkten mir ein zustimmendes Lächeln. Das war die Rede meines Lebens und ich hatte das Gefühl etwas Gutes getan zu haben. Ob es etwas bewirkt hat, kann ich nicht sagen.

Die Gruppe wurde dann später wieder mit Autobussen abgeholt und weiter gebracht. Es wären wohl nicht genug Zellen vorhanden, meinte ein Soldat. Von der einen einzigen Toilette hat er nicht gesprochen. Was für ein Tag, aber er ist noch nicht zu Ende. Wouter und ich bekommen noch ein Late Night Happy End spendiert. Die Nachricht, die ich im Laufe des Tages verzweifelt an die Adresse von dem vermeintlich einflussreichen Kontaktmann gesendet hatte, fiel auf fruchtbaren Boden. Sabar Atta, so der Name des Kontaktmannes, ist der Chef eines Volksstammes hier in Belutschistan. Er schickt uns seinen Sekretär, Master Kadim, der uns eine reichhaltiges Essen mitbringt. Wir sitzen mit ihm und seinen zwei Söhnen im Innenhof der Polizeistation und genießen die spendierten Hühnchen mit Reis. Master Kadim tut es leid, dass er nicht mehr für uns tun kann und verabschiedet sich mit den besten Grüßen seines Chefs. Als er geht, schließt sich das eiserne Tor hinter ihm und um Mitternacht geht für Wouter und mich ein Tag zu Ende, den wir so schnell nicht wieder vergessen werden. Es sind die Geschichten, die eine solche Reise ausmachen. Ich werde sie noch oft erzählen. Und wie so oft, ist am Ende alles gut ausgegangen. Inschallah! Am nächsten Morgen holt uns die Eskorte ab und wir starten auf eine zehntägige, verrückte Reise unter Polizeischutz. Am Ende des Tages war es damit das längste Bordercrossing, dass ich je erlebt habe.


English version:
A day to forget that I will never forget again

Excitement after breakfast. Policemen are waiting in the shade at the exit of our hotel in Zahedan, a city south of Iran; the last civilized place off the Pakistani border. We have already paid the bill and left the room key, but the strict lady at the front desk does not want to give us back the passports. In broken English she refers to the order that we may leave the city only in the company of an escort – for our own safety. That is the reason for all the policemen out front. Wouter, the young Dutchman I’ve been traveling with since Yazd, is usually a happy, sun-soaked guy. His expression is serious now: Take the passport from a Dutchman and he’ll become a bad warrior. We try the Good Guy / Bad Guy game. This time I am to mimic the good guy, which is difficult for me. Somehow I manage to get the two passports in my hands. It gets loud around us. More and more men are coming. Wouter and I agree without much discussion – it’s a bit like getting away, otherwise it can be complicated. It’s always good to have your bike ready before checking out … Wouters Honda and my BMW are ready to go. We are not aware of any guilt, have paid our rooms and just want to keep going. Good that we have the faster bikes. The policemen in the shadow of the hotel exit wave their hands over their heads in the air and loudly shout to us sentences that are certainly not meant nicely. We wave back friendly and give gas. 80 kilometers are before us to the border station. It is still early in the day, August 28, 2018, but the temperature readout on the speedometer is already at 30 ° C. What awaits us at the legendary Iran-Pakistan border? From other travel reports, we know that the first eight to ten days in Pakistan, from the border town of Taftan to Quetta, the capital of the Balochistan province, are strictly a security escort. The route runs close to the Afghan border. Tourists should be protected from raids and kidnapping. The security situation is more than precarious, as evidenced by terrorist and bomb attacks in the area. Last night we laughed a lot about wild scenarios, which we played through in thought. That was a kind of „gallows humor“. Now it was becoming serious. Around lunchtime, when the sun is high and hottest, after driving through the dry and hot desert landscape, we reach the border. We fantasize scenarios  about how easy everything could be. Immigration, Customs, Carnet de Passage, everything is fast and uncomplicated. On the Pakistani side we receive a civilian agent who helps us with the border management. He wants us to join his WhatsApp group, that’s his only reward. Then he gives us a name and phone number from a supposedly influential gentleman who could help us if we find trouble. We thank him very much, but do not attach too much importance to the contact person’s address; After all, probably every tourist who arrives here gets the address … although certainly not many European motorcyclists enter here. Immigration and customs are quickly dealt with on the Pakistani side as well. We are already looking forward to the record time of border crossing. It will be 1pm. A policeman asks us to follow him, which we do. So we come to a small lonely village with narrow streets on the roadside. At the end of the village stands a big building like a fortress. We drive through the big iron gate, it is the entrance to a walled courtyard. The rusted door immediately falls behind us. Armed soldiers ask us to stop the motorcycles and take us to an empty room. Here we should wait. Immediately questions arise: Where are we? Why are we waiting here, and for whom? The empty room has a window to the courtyard. Remains of glass stuck in the frame. The rusty fly screen has lost its function. The room is full of mosquitos. An old fan turns tired on the high ceiling. Its effect is no longer enough to the ground. It is incredibly hot. After a while, we unpack our mattresses and lie down, we are damned waiting. It is good that we are two in this situation. The warm water from our supplies does not really refresh our thirst. After a while, a young Muslim-civilian man comes into the room. He informs us that we are in a police station for our safety and get an escort to continue on the next morning at about 7 o’clock – Inschallah (God willing). He tries to make a friendly impression and to pack his message like a gift, which he does not succeed. One night here in the stable, in the heat, without wifi, no food and drink. Is there a toilet here at all? The afternoon is over somehow. We look around. In the yard there are cars that have been scrapped in one corner. In another, you have an improvised a prayer corner. A mosque is painted on the wall. On the opposite side of our room are prison cells, but they are empty. Behind the wrecked cars, through a dark room, there is a loo. Better a hole in a dirty  concrete floor, which should be entered only with boots. On request, we are told that we can not leave this station alone. By now it is late afternoon and still almost unbearably hot. Our bodies have long been switched to emergency mode. We expect dozing through the evening, doomed to do nothing. Shortly before sunset the iron gate are suddenly thrown open. Hundreds of young men, escorted by armed soldiers, enter the courtyard. What happens here? We learn that these are Pakistani refugees arrested in the Iranian border area and sent back to their homeland. From there they were  brought to this police station. „We’ll have to share the loo-hole with the nearly 300 guys out there tonight,“ I say to Wouter. Our spirits awaken from the emergency and we watch what happens. It seems like the men are registered. Everything is almost silent and disciplined. These are not criminals, these are young men who no longer see any prospects for themselves in Pakistan. „They want to go on to Europe,“ adds a soldier on request. Wouter and I discuss the situation and we decide to do something. I go to the commander, who is smoking, deep in his chair, contemplating his life more than his position. I ask him if we can talk to the prisoners. First he waves me off. They do not speak English and would not understand me anyway. In addition, they are incorrigible. He points with his index finger to his temple. After further persuasion and on the condition that a soldier accompanies me, he gives his tired „Go!“ I go out, stand on the top of two steps and ask loudly in the yard, if anyone speaks English. A young man in his mid-twenties comes in, wearing glasses and a well-groomed appearance. He comes to me and I ask him to translate. At the same volume, I urge everyone to come to me. They approach curiously and stand, kneel, sit or lie down in a large semicircle in front of me. To the left of me the soldier with his AK 47, on the right Wouter and in front of me almost 300 young arrested refugees. I start with Wouter and I coming to where they want to go. Europe. „No! -Europe is not a paradise for refugees. I do not think the chances for you in Europe are greater than here in your homeland. Maybe the prospects for you here in Pakistan are even bigger. It is your home, the home of your grandparents and parents. In Europe, you will be received as strangers. Some, maybe all, will be deported. Believe me, you do not want to be a refugee in Europe. Think it all the way through, if you want to take the risk and the danger again to leave your home. Why not stay here and help your family. Seek out opportunities to help your country in the future. Inschallah. „The last word did not have to be translated. Almost 300 young men stood with big eyes in front of me and shouted, no they were shouting, in-shahah, singing a song that I did not understand, of course. But there was an impressively positive energy in the inner courtyard of the police station. Many of them gave me an approving smile. This was the talk of my life and I felt that I had done something good. Whether it did anything, I can not say.

The group was later picked up again by buses and carried on. There would not be enough cells, said a soldier. He did not speak of  the one single toilet. What a day, but it is not over yet. Wouter and I get a late night happy ending. The message that I desperately sent to the address of the allegedly influential contact during the day fell on fertile ground. Sabar Atta, the name of the contact man, is the leader of a tribe here in Balochistan. He sends us his secretary, Master Kadim, who brings us a rich meal. We sit with him and his two sons in the courtyard of the police station and enjoy the donated chicken with rice. Master Kadim is sorry that he can not do more for us and says goodbye for himself and his boss.

As he leaves, the iron gate closes behind him and at midnight Wouter and I finish a day we will not forget soon. It’s these stories that make such a journey memorable. I will tell it many more times. And as so often, in the end everything went well. Inshallah! The next morning the escort picks us up and we start a ten-day, crazy journey under police protection. Finally, at the end of the day that was the longest border crossing I have ever experienced.

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